Die Kirche, die im Finstern wandelt …

“Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten!”(Matthäus 2, 2)

Der ökumenische Gottesdienst zur “Einheit der Christen” wurde eingeholt von der Trauer und dem Entsetzen über “das dunkle Tal des Mißbrauchs” auch in der Kirche.
Pastoralreferntin Marianne Kaltner nahm Stellung zu den neuesten Berichten aus der katholischen Kirche …
Sie sprach über den Weihnachtstext (Jesaja 9) und blieb an dem Satz “Das Volk, das im Finstern wandelt” hängen. Sie formulierte erneut: “Die Kirche, die im Finstern wandelt, sieht (noch) kein Licht”. Mit Trauer und Scham über die aufgedeckten Fälle von Mißbrauch an Kindern und dem systematischen Verschweigen und Vertuschen durch die Kirchenleitung versagte ihr immer wieder die Stimme. Sie suchte nach dem Licht für die Menschen: “Allein in dem Jesuskind finden wir das Licht!”
Der evangelische Pfarrer Johann-Albrecht Klüter sprach über Psalm 8
Der Gemeindeleiter der Neuapostolischen Kirche Horst Haslinger sprach über die “Heiligen Drei Könige”, die eigentlich keine Könige waren, sondern Gelehrte. Er rief dazu auf, sich auf den Weg zu machen zu Gott. Es werde wohl viele Irrungen und Umwege geben, denn wir Menschen seien doch immer auch Sünder. Aber es komme darauf an, dass wir uns korrigieren lassen durch das Wort Gottes.
Lesungen, Gebete und Bekenntnisse
Das FrauenVokalEnsemble übernahm wieder den musikalischen Rahmen des Gottesdienstes