Festgottesdienst “Suchet der Stadt Bestes!” (Jeremia 29,7)

„Gemeinde und Diakonie – Diakonie und Gemeinde“
mit Festprediger: Dekan Peter Bertram aus Traunstein
Musikalische Umrahmung: FrauenVokalEnsemble Töging unter der Leitung von Cornelia Klüter.

Anschließend: Kirchenkaffee im Gemeindehaus.

Schon in der Bibel begegnet sie uns: Die DIAKONIE ist der „Dienst am Nächsten“, eine wichtige Lebensäußerung der Gemeinde. Es gehört seit der Urgemeinde dazu, dass neben der Verkündigung auch der Dienst am Anderen, besonders am Hilfsbedürftigen, Bestandteil des christlichen Gemeindelebens ist.
Im evangelischen Bereich versteht man heute unter dem Begriff Diakonie zuallerst die Arbeit des Diakonischen Werkes. Hier wurde ein großer Teil der diakonischen Arbeit professionalisiert und zur Institution, die manchmal doch eine recht eigenständiges Leben „neben“ der Kirche führt(e).
Und dennoch führt uns die gegenwärtige Zeit wieder neu vor Augen: Es gibt eigentlich zwei Aufgaben, auf die wir uns als Gemeinde zu konzentrieren haben: Verkündigung und Diakonie. Diese beiden Aufgaben lassen sich auch nicht trennen. Sie gehören zusammen, wie zwei Seiten einer Medaille. Gemeinde wird jetzt und in der Zukunft herausgefordert, wie Verkündigung und soziale Verantwortung vor Ort realisiert und praktiziert wird.
Wir müssen eine Gemeinde sein, die unterwegs ist zu den Menschen, die darauf aus ist, den Menschen zu begegnen. Das bringt neue Aufgaben für die Arbeit in der Gemeinde. Neben den traditionellen Aufgaben wie Besuchsdienst, wird sie ganz neu herausgefordert in der Betreuung von Älteren, in der Begegnung mit Nicht- und Andersgläubigen, im Umgang mit sozial Schwachen und Benachteiligten, im Umgang mit Kindern und im Umgang mit den Alleingelassenen. Es sind teilweise alte Aufgaben, aber unter neuen Rahmenbedingungen.
Das erzeugt bei manchen Angst und Unsicherheit. Denn Unbekanntes bringt Ängste mit sich, aber als Gemeinde können wir das gemeinsam angehen. Und im Vertrauen auf Gott können wir neue Schritte wagen.
Dazu möchte dieser Gottesdienst Mut machen.

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