Maria Magdalena im Gottesdienst

Sonntag, 5. März:
9 Uhr in der Auferstehungskirche Töging
10.30 Uhr in der Friedenskirche Neumarkt-St.Veit

Über Maria Magdalena oder Maria von Magdala wird im Neuen Testament berichtet. Die Evangelisten erwähnen sie als Begleiterin Jesu und Zeugin der Auferstehung. Ihr Beiname verweist auf den Ort Magdala am See Genezareth im Heiligen Land.
Maria MAgdalena
Sie wird auch als Apostelin unter den Aposteln bezeichnet. Schon die (männlichen) Jünger hatten Probleme mit “sprechenen Frauen”. Die Kirche setzte sie mit der Eva (die die Sünde in die Welt brachte) und der “Sünderin” (Prostituierten) im Neuen Testament gleich. Damit trat der Titel Apostelin in den Hintergrund.
In der feministischen Theologie gewinnt Maria Magdalena sehr an Bedeutung. In dem Film “Jesus und die verschwundenen Frauen” wird der Versuch unternommen, die Geschichte Maria Magdalenas darzustellen. Es handelt sich um eine Dokumentation, für die Wissenschaftler aus drei Universitäten zusammenarbeiteten: Humboldt Universität Berlin, Universität Wien und Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Dabei werden vier biblische Frauen vorgestellt, deren Existenz im Laufe der (schon) frühen Kirchengeschichte bis zur Unkenntlichkeit verfälscht worden seien und damit aus dem kirchlichen Bewußtsein verschwandeni. Es sind die Geschichten von Maria Magdalena, Phobe, Junia und Lydia. Gezeigt wird unter anderem das „Evangelium der Apostelin Maria Magdalena“ in gnostischer Sprache, das – nach seiner Restaurierung – im Ägyptischen Museum Berlin ausgestellt ist.

Die Predigt nimmt das Thema “FRAUEN” auf und informiert über die “Apostelin”. Im Gottesdienst wird auch zum Abendmahl eingeladen.