Satt ist nicht genug!

56. Aktion von „Brot für die Welt“

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Wenn fast zwei Milliarden Menschen an Hunger oder Mangelernährung leiden, dann haben Politik und Wirtschaft versagt. Denn das Menschenrecht auf Nahrung ist ein unveräußerliches Menschenrecht. Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind hat das Recht, sich gesund, vielfältig und bezahlbar zu ernähren. Es geht also nicht nur um die Masse an Nahrungsmitteln, sondern auch um deren Qualität.

Deshalb fordert Brot für die Welt gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen, dass das Recht auf Nahrung Leitlinie der jeweiligen Regierungspolitik ist. Die Partnerorganisationen setzen sich in der Projektarbeit für die besonders von Hunger und Mangelernährung Betroffenen ein. Dies ist eng mit dem Ziel von mehr Geschlechtergerechtigkeit und der Förderung der Frauen als benachteiligter und verletzlicher Gruppe verknüpft.
Frauen und Mädchen stärken

Mit 70 Prozent machen Frauen den größten Anteil der hungernden Bevölkerung aus und leiden besonders stark an Mangelernährung. In vielen Gesellschaften dürfen sie kein Land besitzen und keine Schule besuchen. Frauen gelten als nicht kreditwürdig und ernähren sich teilweise von dem, was die Männer von den Mahlzeiten übrig lassen. Frauen sind jedoch Akteure, die sich aktiv für ihre Rechte einsetzen.
Staaten in die Pflicht nehmen

Das Recht auf Nahrung nimmt die Staaten in die Pflicht, es zu achten, zu schützen und zu erfüllen. Dies gilt im eigenen Land wie auf internationaler Ebene. Ein Staat darf die eigenen Anstrengungen seiner Bürgerinnen und Bürger nicht behindern, muss sie vor Dritten – zum Beispiel vor Landraub durch multinationale Konzerne – schützen und ihnen den sicheren Zugang zu gesunder und bezahlbarer Nahrung gewährleisten.

Brot für die Welt setzt sich in der Projekt- und Lobbyarbeit dafür ein, den gerechten Zugang zu Nahrung und damit zu Land, Fischgründen, Wasser, Wissen und Kapital weltweit zu fördern und fordert die Sicherung der Lebensgrundlagen durch soziale Sicherungssysteme insbesondere für Menschen ohne ausreichendes Einkommen oder Zugang zu Land.

Wie kann ich spenden?

1. Spenden nimmt jede Kirchengemeinde entgegen.
2. Im Gottesdienst in die Spendentüten legen
3. direkt überweisen:

Spendenkonto 500 500 500    BLZ 1006 1006
Bank für Kirche und Diakonie
IBAN: DE10100610060500500500     BIC: GENODED1KDB