Von der Diplomatie der Abigajil – ökumenischer Gottesdienst

Töging, 21. Oktober: Ein ökumenischer Abendgottesdienst von evangelischen und katholischen Frauen gestaltet zu einem Thema aus dem Alten Testaments: 1. Samuel 25
Ein Vorbild für uns heute?
JA – meinen die Frauen:
Durch Teilen Frieden schaffen – das zeigt Abigajil uns und unserer Gesellschaft, unserer Welt, die gekennzeichnet ist durch ungerechte Verteilung, die Spaltung in Arm und Reich und eine weitere Polarisierung durch den Zustrom von Flüchtlingen.
Die Spendenbereitschaft ist groß. Die Bilder, die wir sahen, werden uns nicht mehr loslassen: Der unendliche Zug der Asylsuchenden, die jungen Männer, die Frauen mit ihren kleinen Kindern, die Ankunft im Münchner Bahnhof mit der freundlichen Begrüßung, das Überreichen von Essen, Trinken, dringend benötigten Artikeln und Kinderspielzeug.
Das schafft Hoffnung, dass das gemeinsame Leben gelingen kann, wenn aus den Fremden ein Gegenüber wird, der Mit-Mensch, der Bruder, die Schwester.
Abigajil, deren Namen übersetzt werden kann mit “Freude meines Vaters”, steht für diese Hingabe an das Leben. Sie spendet Brot und Segen, Brot des Lebens und Segen zum Heil. So wird sie zur Friedensstifterin.

Abigail hat einen großen Schritt getan.
Doch es zählen auch die ganz kleinen Schritte. Denn was zählt, das ist der Schritt zur Tat.
Zu diesem Tun ermuntert Abigajil. Zugleich erweckt sie die Gewissheit: Wenn du als Friedenstifter/in unterwegs bist, dann begleitet dich Gottes Segen.

L`chaim – auf das Leben!

Hier ein paar Bilder vom Abendgottesdienst:

Die Geschichte der Abigajil wird erzählt.

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Eine Friedenstaube im Lichtermeer:
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Das FrauenVokalEnsembel unter der Leitung der Pfarrfrau Cornelia Klüter:
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Essen und Trinklen durfte nicht fehlen: Es gab Glühwein und ein laaaanges Buffet. Draußen vor der Kirche:
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